Arznei

Entsorgung abgelaufener Arzneimittel:

Tabletten, Zäpfchen, Tropfen & Co.
Die Entsorgung alter Medikamente kann laut dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) über den Hausmüll (Restmüll) erfolgen. Alternativ kann man die Arzneimittel (kostenlos) in vielen Apotheken oder bei eigenen Sammelstellen abgeben werden. Apotheken sind zur Annahme zwar nicht gesetzlich verpflichtet, bieten diesen Service aber oft an. Das gleiche gilt für Verbandmaterial, soweit es nicht infektiös ist. Dann gilt der Rat: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Spritzen und Kanülen
Sammeln Sie diese zunächst in einem stabilen, stichfesten Gefäß (z.B. Schraubglas). Die weitere Entsorgung hängt davon ab, wo Sie wohnen. In manchen Gebieten können Sie die alten Spritzen und Kanülen in Apotheken abgeben, in anderen Kommunen sind Schadstoffsammelstellen dafür eingerichtet, oder es wird die Entsorgung über den Restmüll empfohlen.
Was sollten Sie nicht tun:
Spülen Sie alte oder nicht mehr benötigte Medikamente keinesfalls die Toilette oder über das Waschbecken hinunter! Diese Entsorgungsmethode ist verboten, und zwar mit gutem Grund: Die Arzneimittelwirkstoffe werden in den Kläranlagen meist nicht vollständig abgebaut und gelangen mit dem Abwasser in Bäche und Flüsse – eine enorme Belastung für die Umwelt und den Menschen. Denn was im Wasserkreislauf zirkuliert, kann letztendlich auch in den Trinkwasserrohren in Küche und Bad landen!